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Zukunft der Ölheizung
Die Zukunftsstrategie des Energiehandels ist, fossile durch flüssige Brennstoffe aus erneuerbaren Quellen zu ersetzen. Denn das grüne Heizöl trägt einen wesentlichen Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel bei.

Von den 650.000 österreichischen Ölheizungsbesitzern sind rund 90% mit ihrer Anlage zufrieden, daher ist es wichtig, die bestehende Anlage mit klimafreundlichem Heizöl weiterhin verwenden zu können.
Heizöl verfügt über eine ausgezeichnete Transport- und Lagerfähigkeit, zusätzlich bietet die Ölheizung noch weitere wesentliche Vorteile:
  • Deutlich geringerer Lagerraumbedarf und eine höhere Energiedichte für flüssige im Vergleich zu festen Brennstoffen:
    Die Energiedichte von Heizöl ist 3,7 mal so hoch wie jene von Holz-Pellets und übertrifft die von Hackschnitzeln sogar um den Faktor 14,7
  • Bessere Energiespeicherkapazität des Heizöltanks im Vergleich zu anderen Energieträgern
  • Die bewährte Infrastruktur kann beibehalten werden
  • Eine Versorgungssicherheit mit flüssiger Energie ist gewährleistet
  • Sozial gerecht: Entscheidungsfreiheit bei der Wahl des Energieträgers


Übersicht der flüssigen Brennstoffer der Zukunft
  • XtL: X-to-Liquid – bei der Herstellung wird rein auf erneuerbare Ressourcen zurückgegriffen
  • BtL: Biomass-to-Liquid – flüssiger Brennstoff, der aus Biomasse (z.B. aus Holzabfällen, Algen,…) mittels Syntheseverfahren hergestellt wird.
  • WtL: Waste-to-Liquid – flüssig Brennstoff, der aus Haushalts- oder Industrieabfällen mittels Syntheseverfahren hergestellt wird.
  • PtL: Power-to-Liquid – mithilfe von Strom (bevorzugt aus erneuerbaren Quellen) wird ein flüssiger Energieträger hergestellt.

Grafik "flüssige Brennstoffe sind die Zukunft" öffnen
Video der IWO-Austria zur Zukunft der Ölheizung
XtL-Pilotanlage in Österreich
Eine bedeutende Rolle am Weg zu grünem Heizöl spielen alternative Flüssig-Brennstoffe aus erneuerbaren Quellen - sogenannte XTL: X-to-Liquids. 2018 initiierte das IWO Österreich (Institut für Wärme und Öltechnik) ein Pilotprojekt, wo herkömmliche Ölheizungsanlagen zu Testzwecken mit XTL betrieben werden. Das klare Ziel ist, massenmarkttaugliche und leistbare Lösungen für Ölheizungsbesitzer zu finden, die mit bestehenden Anlagen kompatibel sind, erklärt IWO Projektleiter Christian Ulrich. Die regelmäßigen Kontrollen und Messungen zeigen, dass XtL in allen Parametern besser abschneidet als fossiles Heizöl.

PtL-Pilotanlage in Österreich
Das IWO-Österreich hat gemeinsam mit AVL List GmbH das revolutionäre Pilotprojekt „Innovation Flüssige Energie“ zur Errichtung einer Power-to-Liquid-Anlage ins Leben gerufen. Bei dieser einzigartigen Anlage handelt es sich um Europa's innovativste Anlage zur Herstellung von synthetischen Brenn- und Kraftstoffen. Die Anlage ermöglicht die Umwandlung von Wasserstoff in Verbindung mit Kohlendioxid in einen synthetischen Brenn- und Kraftstoff, des als Heizöl oder Diesel in bestehenden Anlagen verwendet werden kann.
Mehr zum PtL Pilotprojekt erfahren Sie in folgendem Video:
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